Über 30 Jahre IT-Praxis

KI praktisch nutzen,
ohne Fachchinesisch

Mein Name ist Norbert Sass. Ich zeige dir die Werkzeuge, die ich selbst im Alltag nutze: n8n für Automationen, Whisper fürs Diktieren, Docker für lokale Dienste, Ollama und Open WebUI für lokale KI, dazu Bildgenerierung und KI-Unterstützung beim Entwickeln.
Keine Hype-Erklärungen, sondern nachvollziehbare Setups aus echter Nutzung.

Seit über 30 Jahren im IT-Bereich, heute täglich mit KI-Werkzeugen im Einsatz.

Norbert Sass
KI ganz einfach - Podcast Episode 1 · ca. 25:06 Min.

Lieber hören statt lesen? Starte mit einer ruhigen Einführung in KI ohne Fachchinesisch.

Dein Einstiegspfad

Starte dort, wo du sofort Nutzen hast

Jeder Bereich ist als kleine Lernreise gedacht: verstehen, einrichten, anwenden und dann verbessern. Du musst nicht alles auf einmal lernen.

1. n8n: Abläufe automatisieren

Der direkteste Einstieg, wenn du wiederkehrende Aufgaben loswerden willst.

  • Du lernst: Workflows, Webhooks, E-Mail, KI-Nodes.
  • Danach kannst du: einfache Automationen selbst bauen.
n8n starten

2. Whisper: Sprechen statt tippen

Für Diktat, Transkripte und Sprach-Workflows, lokal auf deinem Rechner.

  • Du lernst: Installation, Modellwahl, Diktat, n8n-Anbindung.
  • Danach kannst du: Sprache zuverlässig in Text verwandeln.
Whisper einrichten

3. Docker: lokale Dienste sauber starten

Das Fundament, damit KI-Dienste nicht quer über dein System verteilt liegen.

  • Du lernst: Compose, Ports, Volumes, Updates, Backups.
  • Danach kannst du: Dienste reproduzierbar betreiben.
Docker lernen

4. Ollama: lokale Modelle nutzen

Für alle, die KI-Modelle auf dem eigenen Rechner ausprobieren wollen.

  • Du lernst: Modelle laden, vergleichen, per API ansprechen.
  • Danach kannst du: lokale KI in Tools einbauen.
Ollama starten

5. Open WebUI: eigene Chat-Oberfläche

Der praktische Einstieg, wenn lokale Modelle wie ChatGPT bedienbar werden sollen.

  • Du lernst: Docker-Setup, Modelle, Prompts, Dokumente.
  • Danach kannst du: lokale Chats im Browser nutzen.
Open WebUI ansehen

6. Claude Code & Codex: KI im Projekt

Für Entwickler und fortgeschrittene Anwender, die KI kontrolliert im Code nutzen wollen.

  • Du lernst: Setup, Git, sichere Änderungen, Tests.
  • Danach kannst du: KI als Projektassistent nutzen.
KI-Coding lernen

7. ComfyUI: Bilder lokal kontrollieren

Der vertiefende Weg, wenn du Bildgenerierung genauer steuern willst.

  • Du lernst: Workflows, Modelle, ControlNet, Upscaling.
  • Danach kannst du: eigene Bild-Pipelines bauen.
ComfyUI vertiefen

8. Selfhosting: eigene Dienste betreiben

Wenn aus lokalen Experimenten dauerhaft erreichbare eigene Dienste werden sollen.

  • Du lernst: Hardware, Linux, Domains, HTTPS, Backups.
  • Danach kannst du: eigene Setups stabiler betreiben.
Selfhosting verstehen
Roter Faden

Die Bereiche greifen ineinander

Die Seite soll nicht wie ein Werkzeug-Katalog wirken. Sie soll zeigen, wie aus einzelnen Tools ein nutzbares KI-Setup entsteht.

Automatisieren

n8n nimmt dir wiederkehrende Arbeit ab. Whisper liefert Texte aus Sprache. Zusammen entstehen erste echte Alltags-Workflows.

Lokal betreiben

Docker, Ollama und Open WebUI machen lokale KI nachvollziehbar: starten, testen, aktualisieren und wiederherstellen.

Vertiefen

Claude/Codex, ComfyUI und Selfhosting sind die nächsten Schritte, wenn du produktiver oder unabhängiger arbeiten willst.

Häufige Fragen

Noch Fragen offen?

Fragen die mir immer wieder gestellt werden, beantwortet so wie ich es einem guten Bekannten erklären würde.

Brauche ich einen teuren Computer mit GPU?

Für den Einstieg mit n8n, Claude Code/Codex und Whisper brauchst du meist keinen High-End-Rechner. Ein normaler aktueller Laptop reicht in vielen Fällen. Erst bei schweren lokalen Bild- oder Modell-Setups wird eine starke GPU wichtig.

Was ist der Unterschied zwischen Cloud-KI und lokaler KI?

Cloud-KI läuft auf Servern im Internet (z.B. OpenAI, Anthropic). Du zahlst ein Abo oder pro Nutzung, deine Daten werden verarbeitet und können gespeichert werden.

Lokale KI (z.B. Whisper oder lokale Modelle) läuft auf deinem eigenen Gerät. Kein Abo, keine Datenweitergabe, volle Kontrolle. Aber du brauchst die passende Hardware.

Ist KI nicht gefährlich? Stichwort Arbeitsplätze und Ethik?

KI verändert bestimmte Jobs, das ist Fakt. Aber sie schafft auch neue Möglichkeiten. Wer KI als Werkzeug begreift und lernt damit umzugehen, hat einen echten Vorteil. Wer sie ignoriert, nicht. Das ist meine ehrliche Einschätzung nach Jahren täglicher Nutzung.

Was kostet KI eigentlich?

Von kostenlos bis unbezahlbar. Viele KI-Tools haben kostenlose Tiers: ChatGPT, Claude, Gemini. Spezialisierte Features kosten 10-20€ pro Monat. n8n kannst du selbst hosten oder in kleinen Setups günstig betreiben. Claude Code/Codex hängen vom gewählten Plan ab. Whisper ist lokal meist ohne laufende Tool-Kosten nutzbar.

Kann ich KI nutzen, ohne mich anzumelden?

Ja, in vielen Fällen. Besonders lokale Tools wie Whisper laufen komplett ohne Account auf deinem Rechner. Für manche Cloud-Dienste brauchst du dagegen eine Anmeldung. Ich sage bei jedem Tutorial klar dazu, was nötig ist.

Was ist der beste Einstieg für absolute Anfänger?

Starte mit dem Bereich, der dein aktuelles Problem löst. Für schnelle Entlastung ist n8n ein guter Einstieg, für Sprache und Diktat Whisper, für lokale KI zuerst Docker und danach Ollama oder Open WebUI. Claude Code/Codex, ComfyUI und Selfhosting sind gute nächste Schritte, wenn du gezielt tiefer gehen willst.

Kann KI Fehler machen?

Ja. Und zwar überzeugend. KI erfindet manchmal Fakten, die klingen als wären sie wahr. Fachleute nennen das "Halluzinieren". Gerade bei Zahlen, Daten und Namen passiert das häufiger als man denkt. Meine Regel: alles was wichtig ist, gegenchecken. KI ist ein guter erster Entwurf, kein letztes Wort. Wer das versteht, nutzt sie richtig.

Muss ich Englisch können?

Nein. ChatGPT, Claude und Gemini funktionieren auf Deutsch genauso gut wie auf Englisch. Einfach auf Deutsch schreiben, auf Deutsch antworten lassen. Manche Benutzeroberflächen sind noch teilweise auf Englisch, aber das erkläre ich in jedem Tutorial. Englisch ist kein Hindernis.

Was ist mit meinen Daten?

Kommt ganz drauf an. Cloud-Dienste wie ChatGPT verarbeiten deine Eingaben auf fremden Servern, das ist ein fairer Trade-off den jeder selbst bewerten muss. Lokale Tools wie Whisper oder lokale Modelle laufen komplett auf deinem eigenen Rechner, nichts verlässt dein Gerät. Für sensible Dinge nutze ich immer lokale KI. Was für was passt, erkläre ich jeweils beim Tool.

Was ist der Unterschied zwischen ChatGPT, Claude und Gemini?

Alle drei sind sogenannte Sprachmodelle: sie lesen Text, verstehen ihn und antworten darauf. ChatGPT (OpenAI) war das erste, ist am bekanntesten. Claude (Anthropic) ist in meinen Augen besonders gut beim Schreiben und bei langen Texten. Gemini (Google) ist tief in Google-Dienste eingebunden. Alle drei haben kostenlose Versionen. Ich würde einfach alle kurz ausprobieren und schauen, welcher sich für dich richtig anfühlt.