Zurück zur Docker-Übersicht
Artikel 01 von 08

Was ist Docker?

Der Start der Docker-Reihe: Warum Container lokale KI-Dienste berechenbar machen und warum ich fast alles über Docker Compose starte.

Hier ordnest du Docker, Container, Images und Compose ein, bevor du eigene lokale KI-Dienste startest. Docker ist für mich kein Selbstzweck. Ich nutze es, damit Dienste wie Whisper, n8n, Ollama oder Open WebUI nicht quer über das ganze System verteilt liegen. Jeder Dienst bekommt seine Umgebung, seine Ports und seine Datenorte. Wenn ich später etwas aktualisiere oder umziehe, weiß ich, wo ich anfassen muss.

Der wichtigste Punkt für diese Reihe: wir arbeiten so früh wie möglich mit Docker Compose. Einzelne docker run-Befehle sind gut zum Verstehen. Für den Alltag ist eine compose.yml besser, weil sie dein Setup lesbar und wiederholbar macht.

Docker kurz erklärt

Ein Container bringt die Anwendung mit allem mit, was sie braucht. Das Betriebssystem teilt sich der Container mit anderen Containern, aber die Anwendung bleibt sauber getrennt. Du installierst also nicht zehn Dienste direkt auf deinem Rechner, sondern startest zehn getrennte Pakete.

Virtuelle Maschine

Jede VM bringt ein komplettes eigenes Betriebssystem mit. Das ist schwerer, aber manchmal sinnvoll.

Docker Container

Der Container teilt sich den Kernel des Hosts. Das ist leichter, schneller und für lokale Dienste meistens einfacher zu warten.

Warum Compose so wichtig ist

Compose ist die Datei, in der dein Setup steht. Statt dir einen langen Startbefehl zu merken, beschreibst du Dienste, Ports, Volumes und Umgebungsvariablen in YAML. Danach reichen wenige Befehle:

docker compose up -d docker compose logs -f docker compose down

Das ist der Arbeitsstil, den ich in dieser Docker-Reihe verwende. Er passt zu Linux, Mac und Windows, weil die Compose-Datei selbst gleich bleibt. Nur die Installation und manche Pfade unterscheiden sich je nach System.

Mein Fazit

Wofür ich es nutze

Für lokale Dienste, Testsysteme und alles, was reproduzierbar laufen soll. Genau deshalb passt Docker Compose so gut zu Whisper, Ollama, n8n, Open WebUI und Selfhosting.

Der nächste sinnvolle Schritt

Wenn du diesen Teil verstanden hast, sind diese Seiten die logisch nächsten Stationen:

Häufige Fragen

Was ist Docker in einfachen Worten?

Docker startet Anwendungen in Containern. Dadurch liegen Programm, Abhängigkeiten, Ports und Datenorte klarer getrennt vom restlichen System.

Brauche ich Docker Compose direkt am Anfang?

Für einzelne Tests nicht zwingend. Für wiederholbare lokale Dienste ist Compose aber der bessere Einstieg, weil dein Setup in einer Datei steht.

Ist Docker nur für Server gedacht?

Nein. Docker ist auch lokal sehr praktisch, wenn du n8n, Ollama, Whisper oder Open WebUI reproduzierbar starten möchtest.