Prompt-Aufbau
Meine Formel für Prompts die funktionieren. Vier Bausteine, die ich bei fast jedem Bild verwende.
Hier lernst du den Prompt-Aufbau aus Motiv, Stil, Stimmung, Bildtyp und Parametern, damit Ergebnisse planbarer werden. Am Anfang schreibt man Prompts und hofft. Nach einer Weile versteht man was funktioniert und warum. Ich zeige dir die Struktur die ich gelernt habe, damit du nicht den langen Weg nehmen musst.
Meine Formel
Ein guter Prompt besteht aus vier Teilen, die in dieser Reihenfolge kommen:
Ein Prompt wächst
So entwickelt sich ein Prompt von einfach zu präzise:
Die wichtigsten Parameter
Parameter kommen immer am Ende des Prompts nach zwei Bindestrichen. Die wichtigsten:
Für Etsy-Prints nutze ich fast immer --ar 2:3 --stylize 750. Das Hochformat passt für Wandbilder, und 750 gibt mir konsistent gute Ergebnisse ohne zu wild zu werden.
Was Midjourney gut versteht
Adjektive wirken stark. "ancient", "vibrant", "minimalist", "ethereal", "gritty" verändern das Bild spürbar. Nutze sie gezielt.
Künstlernamen als Stilreferenz. "in the style of Caspar David Friedrich" oder "inspired by Ansel Adams" gibt dem Modell eine klare Richtung. Gut für konsistente Serien.
Kamera und Linse. Für fotorealistische Bilder helfen technische Angaben: "shot with 85mm lens", "wide angle", "macro photography", "shallow depth of field".
Negativ-Prompts. Mit --no sagst du was nicht im Bild sein soll: --no people, text, watermark.
Häufige Fragen
Gibt es eine feste Prompt-Formel?
Eine brauchbare Reihenfolge ist Motiv, Kontext, Stil, Bildtyp, Licht, Farben und Parameter. Sie ist ein Startpunkt, kein Gesetz.
Welche Parameter sind am wichtigsten?
Seitenverhältnis, Stylize-Wert und Variationsverhalten haben oft den größten sichtbaren Einfluss auf den Workflow.
Warum sind Serien schwer?
Serien brauchen wiederholbare Begriffe, ähnliche Kompositionen und klare Grenzen. Sonst verändert Midjourney Stil und Details zu stark.